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Wie kann man das Risiko von Kapitalanlagen vermeiden oder verringern?

Durch gezielte Streuung das Risiko gegen Null senken!

Geld verdienen mit Fonds Die größte Angst der Menschen bei der Kapitalanlage ist der Verlust von Kapital. Oft wird dabei vergessen, dass durch die Investition in vermeintlich sichere und niedrig rentierliche Anlagen ein Verlust gegenüber höher rentierlichen Anlagen bereits vorprogrammiert ist.

Die vor Kapitalverlust sicheren Anlagen bringen i.d.R. sehr geringe Zinsen, z. B. 1 bis 4 % p.a. Dabei ist das Kapital möglicherweise als sicher zu betrachten. Gegenüber einer Anlage mit z.B. 10 % p.a. verliert der Anleger aber bereits jedes Jahr mögliche 6 bis 9 % (ohne Berücksichtigung von Steuern und Inflation). Diese 6 bis 9 % pro Jahr nicht realisierten Erträge akzeptiert der ausschließlich sicherheitsorientierte Anleger quasi als Versicherungsprämie für seine vermeintlich sichere Anlage und übersieht dabei häufig, dass er auf Sicht von 10 Jahren 60 bis 90 % mögliche Erträge verliert.

Experten haben seit langem errechnet, dass durch die Anlagestreuung auf ca. 10 verschiedene Anlagen ein mögliches Verlustrisiko bei sinnvoller Auswahl gegen Null geht.

Risiken bei Fonds durch Streuung senkenUnd hierbei sind die Experten bereits von höheren Risiken wie z.B. von Einzel-Aktien ausgegangen. Geht man von weitaus sichereren Anlagen, wie z.B. vielen geschlossenen Fonds und ähnlich gelagerten Anlagen aus, dann dürfte das Risiko bei sorgfältiger Auswahl fast eliminiert sein. Im Einzelfall kommt es bei der Beurteilung natürlich immer auf die betriebswirtschaftliche Plausibilität und den Geschäftszweck des jeweiligen Fonds an.

Wenn es sich dann auch noch um möglichst nicht miteinander korrelierende Anlagen mit durchschnittlich 10 % p.a. handelt, wie z.B. Öl-Fonds, Immobilienhandelsfonds, Edelholzanlagen, britische LV-Policen-Fonds, Land Banking in Kanada, Anlagen in den Wachstumsmärkten Asiens wie Indien und China etc., dazu ein Teil physische Edelmetalle wie Gold und Silber (wirft nicht immer eine jährliche Rendite ab), dann sollte einem soliden Vermögensaufbau und Erhalt nichts im Wege stehen.

Beispiel 1: Gehen wir jedoch mal bei 10 verschiedenen Anlagen von 1 Totalausfall aus, dann würde sich etwa folgendes Szenario ergeben: Annahme: 10 verschiedene Anlagen mit je ca. 10 % p.a., 1 Totalausfall im 3. Jahr.

Gesamtanlage 100.000 Ertrag Gesamtbetrag Ø Ertrag in % p.a. bei 1 Ausfall im 3. Jahr *
1. Jahr 10.000,- 110.000,- Ø 10,00 % p.a.
2. Jahr 10.000,- 120.000,- Ø 10,00 % p.a.
3. Jahr

- 10.000,- (Total-Ausfall bzw.
Verlust einer Anlage)

110.000,-  
9.000,- (10% auf die verbleibenden
9 Anlagen)
119.000,- Ø 6,33 % p.a.
4. Jahr 9.000,- 128.000,- Ø 7,00 % p.a.
5. Jahr 9.000,- 137.000,- Ø 7,40 % p.a.
6. Jahr 9.000,- 146.000,- Ø 7,67 % p.a.
7. Jahr 9.000,- 155.000,- Ø 7,86 % p.a.
8. Jahr 9.000,- 164.000,- Ø 8,00 % p.a.
9. Jahr 9.000,- 173.000,- Ø 8,11 % p.a.
10. Jahr 9.000,- 182.000,- Ø 8,20 % p.a.

Um die Darstellung einfach zu halten, wurde 1 Totalausfall schon im 3. Jahr unterstellt und in den folgenden Jahren bei der Ermittlung des Ø Ertrages p.a. von einem um 10.000 verminderten Betrag ausgegangen.

Weiterhin wurde das Potential der Wiederanlage unberücksichtigt gelassen, ebenso wie Steuern, da einige der erwähnten Anlagen sowieso fast steuerfrei sind oder nach Steuern sogar ca. 10% erzielen. Der Ertrag in % p. a. in Spalte 4 wurde wie folgt ermittelt: Gesamtbetrag (Spalte 3) abzgl. Gesamt-Anlage (100.000) im Verhältnis zur Laufzeit, also ohne Zinseszins.

Wie Sie erkennen, bleibt bei hochrentierlichen geschlossenen Fonds und ähnlichen Anlagen selbst bei einem Totalausfall das Anlagekapital sowie eine attraktive Rendite in diesem Beispiel von 8,2 % p. a. erhalten. Hier spielt besonders der Zeitfaktor eine große Rolle: Je später ein begrenzter Ausfall eintritt, desto geringer ist möglicherweise der Schaden.

In geschlossene Fonds kann ein Kapitalanlager oft erst ab einer Mindestanlagesumme von € 10.000,- investieren.

Wer (noch) nicht über Investitions-Summen von mehr als € 50.000,- oder besser € 100.000,- verfügt, konnte daher in der Vergangenheit sein Geld nur schwerlich gut diversifiziert anlegen. Somit (s. oben) konnte er das Risiko seiner Kapitalanlagen nur schwer senken. Die Folge: Oftmals wurde entweder alles Geld "auf eine Karte" gesetzt oder zu niedrigen Festgeldzinsen angelegt, dafür aber vermeintlich sicher.

Abhilfe können Dachfonds schaffen, an denen man sich schon ab € 5.000,- an einem breiten Portfolio vieler verschiedener Fonds beteiligen kann.

 

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Sie meinen, 1 Total-Ausfall sei zu wenig? Dann schauen wir uns mal folgendes Szenario an:

Beispiel2:
Sicherheit, Sachwertanlagen, RenditeAnleger A legt € 100.000,- "sicher" 30 Jahre lang für 3 % (mit Zinseszins) an. Er kommt auf € 242.726,- (abzgl. ggf. Steuern).

Anleger B hat Pech. Er hat die € 100.000,- in 10 Investments zu je € 10.000,- aufgeteilt und bei der Auswahl 9 von 10 mal einen Total-Ausfall erwischt (und auch nicht einmal Geld aus diesen Anlagen bekommen).
Somit hat er nur eine Anlage von € 10.000,- die über 30 Jahre jährlich auf 11,25 % (mit Zinseszins) kommt. Er hat nach 30 Jahren € 244.906,- (abzgl. ggf. Steuern). Wohlgemerkt bei 9 von 10 Total-Ausfällen.

Sind 9 von 10 Total-Ausfällen realistisch? In den meisten Fällen wohl (hoffentlich) eher nicht ...


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Dies ist nur eine Kurz-Information und stellt kein Angebot zum Abschluß eines Vertrages dar. Sie stellt Auszüge des Angebotes dar und gilt nicht als Aufforderung zum Abschluß. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Anleger mit eigener wirtschaftlicher Erfahrung, die Risiken und Chancen einer Anlage selbst abschätzen können. Wertentwicklungen, Erträge und Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für Ergebnisse der Zukunft. Das tatsächliche Ergebnis kann höher oder niedriger ausfallen und wird nicht garantiert. Sämtliche Wertentwicklungen, Erträge und Renditen, alle steuerlichen Informationen sowie Investitions-, Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsrechungen werden nicht von uns zugesichert. Es handelt sich hierbei lediglich um Beispielrechnungen und/oder Prognosen. Es handelt sich nicht um ein Garantieangebot, vergleichbar z.B. mit einem festverzinslichen Wertpapier, sondern um eine unternehmerische Beteiligung. Als Grundlage für eine Anlageentscheidung gilt ausschließlich der vollständige Emissionsprospekt des Anbieters, den wir Ihnen auf Wunsch gern zur Verfügung stellen.
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Sofern Ausführungen zu steuerlichen Aspekten enthalten sind, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die steuerliche Behandlung von Ihren persönlichen Verhältnissen abhängt und ebenfalls künftigen Änderungen unterworfen sein kann. Gleiches gilt für Ausführungen zu rechtlichen Aspekten. Diese könnten in Ihrer individuellen Situation unzutreffend sein.

 
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