Zeit der billigen Energie ist vorbei
Zur Ölpreisentwicklung haben wir ein sehr interessantes Interview
in der Euro am Sonntag gefunden. Professorin
Claudia Kemfert, die Leiterin der Energieabteilung
beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
(DIW) in Berlin, wurde von Euro am Sonntag
zu den Themenkomplexen Klimawandel, Energie,
zukünftige Energieversorgung
und sich daraus entwickelnder gesellschaftlicher
Veränderungen
befragt. Das Fazit der Professorin ist in der Überschrift zusammengefasst: „Zeit
der billigen Energie ist vorbei.“ In dem Interview,
deren auf die Ölpreisentwicklung
bezogenen Kommentare wir Ihnen farblich unterlegt
haben, redet die führende deutsche Energieexpertin Klartext. Ohne
Wenn und Aber spricht sie von einer Energiekrise,
einem Wendepunkt und dass alle
begriffen haben, „(...) dass fossile Energien knapper
und damit sehr viel teurer werden!“ Besonders signifikant
erschien uns folgende Aussage: „In den nächsten
25 Jahren werden wir alles Öl, das wir weltweit finden, dringend
brauchen. (…)
Die Infrastruktur umzustellen, neue Autos anzubieten
oder erneuerbare Energien flächendeckend zu nutzen, das braucht
mindestens 25 Jahre.“
Genau darum geht es: In den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten
wird Öl als Energieversorger, besonders für den Transport,
unverzichtbar bleiben. In dieser Zeit wird der Großteil der Reserven
aufgebraucht werden. Das erwartete Wachstum, besonders der BRIG-Staaten
und des Mittleren Ostens, wird - trotz Energiesparens und Wertewandels
in den westlichen Industrieländern - für deutlich höhere
Nachfrage sorgen, als es Angebot geben wird. Ein Beispiel mag dies
verdeutlichen: Nach der neuesten Untersuchung des McKinsey Global Institute
(MGI) wird bis 2025, also in den nächsten 15 Jahren, die städtische
Bevölkerung in China um 350 Millionen anwachsen. Es wird dann
221 chinesische Millionenstädte geben (zum Vergleich: Europa hat
heute 35!). Bis dahin werden zusätzliche 5 Milliarden Quadratmeter
neuer Straßen allein in China gebaut sein. Darauf werden Kraftfahrzeuge
fahren, die mit Benzin oder Diesel angetrieben werden. Und das beschreibt
nur die Entwicklung in China!
Eine Investition in produzierendes Öl und Gas im krisensicheren
Kanada ist also nicht nur profitabel für Anleger, sondern
bietet auch ein außergewöhnliches, zusätzliches Gewinnpotenzial
durch zukünftig steigende Preise. Nutzen Sie deshalb die günstige
Situation eines momentan noch auf moderatem
Niveau befindlichen Ölpreises,
um jetzt einzukaufen und für
die nächsten 20 Jahre davon in steigendem Maße zu profitieren.
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