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Solaranlagen sind „erstklassige Kapitalanlage“
(Stand 20.07.2010)
Trotz der Kürzung der Förderung spricht einiges für die Installation von Solaranlagen. Diese werfen nach wie vor gute Renditen ab, so Stiftung Warentest. Aber auch aus anderen Gründen sind sie lohnenswert.
Eine Solaranlage auf dem Hausdach bleibt auch trotz der sinkenden Fördersätze eine „erstklassige Kapitalanlage“ so die Einschätzung der Zeitschrift „Finanztest“. Für im zweiten Halbjahr installierte Anlagen sind Renditen von fünf bis neun Prozent möglich – eine gute Lage des Hauses mit viel Sonneneinstrahlung vorausgesetzt, wie die Zeitschrift in ihrer August-Ausgabe berichtet. Doch selbst durchschnittliche Stromerträge reichten noch aus, um eine Dachanlage auch in Zukunft rentabel zu betreiben. Zwar habe die Bundesregierung eine Kürzung der Fördersätze beschlossen, jedoch seien auch die Preise für die Solaranlagen gesunken.
Einspeisevergütung grantiert die Höhe der Vergütung für 20 Jahre
Attraktiv als Geldanlage sind Solaranlagen auf dem Dach, weil der Staat eine langfristige Abnahme des Sonnenstroms zu festen Preisen garantiert: Die Energie wird in das Stromnetz eingespeist, und der örtliche Stromanbieter ist verpflichtet, 20 Jahre lang eine feste Vergütung zu zahlen. Das sind ab 1. Juli 34,05 Cent pro Kilowattstunde – 13 Prozent weniger als bisher. Für Solaranlagen, die ab dem 1. Oktober in Betrieb gehen, sinkt die Vergütung auf 32,88 Cent pro Kilowattstunde. Zum 1. Januar 2011 erfolgt eine weitere Kürzung nochmals um neun bis 13 Prozent.
2900 Euro Kosten pro Kilowatt Leistung
Wie „Finanztest“ unter Berufung auf den Bundesverband Solarwirtschaft berichtet, mussten Verbraucher für eine Komplettanlage im Frühjahr 2010 aber nur noch rund 2900 Euro pro Kilowatt Leistung ausgeben. Das seien fast 30 Prozent weniger als noch zu Beginn des Jahres 2009. Zwar hätten die Kürzungspläne der Bundesregierung einen Nachfrageboom ausgelöst und den Preisverfall zunächst gebremst, nun sei jedoch wieder mit sinkenden Kosten zu rechnen.
Die Experten weisen allerdings darauf hin, dass Anlagenbetreiber mit jährlichen Betriebskosten wie Ausgaben für Wartung und Reparaturen von 1,0 bis 1,5 Prozent des Anschaffungspreises rechnen müssten. Auch Kosten für eine geeignete Haftpflichtversicherung kommen demnach hinzu. Das sollte Interessierte jedoch nicht abschrecken: Denn durch einen hohen Eigenverbrauch lässt sich den neuen Regelungen zufolge die Rendite weiter steigern.
Wenn Sie in Solaranlagen investieren möchten, aber keine geeignete Fläche (mehr) zur Verfügung haben, dann prüfen Sie die Angebote von Solar-Fonds. Diese investieren z.B. in Spanien, Frankreich oder auch in Deutschland und haben je nach Konzeption des Solar-Fonds Laufzeiten von 8, 13 oder 20 Jahren. Auch die ausländischen Solar-Fonds profitieren von den in den jeweiligen Ländern bestehenden 20 jährigen garantierten Einspeisevergütungen.
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